Häufig gestellte Fragen und Antworten

  • Was soll ich zu meinem ersten Termin bei Ihnen mitbringen?
    Der Therapeut möchte sich während der Behandlungszeit ganz auf Sie konzentrieren. Wenn Sie dies unterstützen möchten, dann bringen Sie bitte Folgendes mit:

    • Ihr eigenes großes Handtuch empfehlen wir Ihnen aus hygienischen Gründen und für Ihr Wohlbefinden
    • Ihren ausgefüllten Fragebogen, den Sie auf unserer Internetseite finden
    • evtl. Ihre kurze Zusammenfassung der Beschwerden und deren Entwicklung
    • Ihre Berichte und Befunde der Thematik. Wenn Bilder hauptsächlich in digitaler Form (CD) vorliegen, ist es sinnvoll, uns diese vorab zur Verfügung zu stellen.

  • Werde ich beim ersten Osteopathie-Termin auch behandelt?
    Ja, beim ersten Besuch liegt jedoch der Schwerpunkt auf einer umfassenden Befunderhebung. Während dieser Untersuchung spürt der Therapeut schon eventuelle Spannungen, die gelöst werden, dann erfolgt eine erneute Testung. So wechseln sich Untersuchung, Therapie, erneutes Prüfen und wieder Behandlung jeweils ab. Möchten Sie beim ersten Termin lediglich eine Beratung, werden Ihre Wünsche selbstverständlich respektiert.
  • Wie oft werde ich behandelt?
    Es ist individuell von Ihnen und Ihren Beschwerden abhängig. In Absprache mit Ihnen werden die Therapieeinheiten festgelegt.
  • In welchem Abstand werde ich behandelt?
    Grundsätzlich gilt bei akuten Beschwerden ein kürzerer Abstand als bei alten chronischen Verläufen, hier kann die nächste Anwendung individuell nach bis zu 12 Wochen erfolgen. Während der Behandlung werden Veränderungen im Körper bewirkt und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Dieser Prozess benötigt Zeit und wird abgewartet. Ein zu frühes Eingreifen kann den Verlauf stoppen oder umkehren.
  • Kann es zu einer Erstverschlimmerung kommen?
    Die Therapie ruft eine Reaktion des Körpers hervor, welche in Einzelfällen eine Erstverschlimmerung bedeuten können. Nach 1-3 Tagen stellt sich normalerweise eine Verbesserung ein. Bei einer längeren Dauer und Unsicherheiten empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit Ihrem Therapeuten.
  • Wie kann sich eine Erstverschlimmerung auswirken?
    Es können, je nach Behandlungsschwerpunkt, Schwellungen auftreten mit muskelkaterähnlichem Ziehen. Manchmal sind die Schmerzen kurzfristig verstärkt wahrnehmbar. Ebenso können eventuell vegetative Reaktionen wie erhöhtes Schwitzen, Fieber, Schwindel, Übelkeit, Kreislaufirritationen und Blutdruckschwankungen fühlbar sein.
  • Darf bei Infekten therapiert werden?
    Fieberhafte Infekte und ansteckende Krankheiten benötigen Ruhe zur Ausheilung. Eine Behandlung kann erst nach Gesundung erfolgen.
  • Ab welchem Alter kann man sich osteopathisch behandeln lassen?
    Behandlungen können schon ab der Geburt bis ins hohe Alter erfolgen. Osteopathen, die Säuglingsbehandlungen anbieten, sollten sich durch eine spezielle Weiterbildung qualifiziert haben. Wir empfehlen Ihnen darauf zu achten.
  • Mein Kind wurde gestern geimpft, darf es trotzdem behandelt werden?
    Die Impfung löst im kindlichen Körper eine Reaktion aus. Das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren und benötigt die ganze Energie. Eine Normalisierung erfolgt nach 10 bis 14 Tagen. Erst danach erachten wir eine osteopathische Behandlung als sinnvoll.
  • Nach der Urinfunktionsdiagnose wurden mir spagirische Heilmittel empfohlen. Diese habe ich jetzt aufgebraucht, wie geht es weiter?
    Wir bitten um eine Rücksprache und entscheiden dann das weitere Vorgehen. – Hat sich die Situation der ursprünglichen Beschwerden verbessert wird oft ein zweiter Durchgang empfohlen, um die Entwicklung zu stabilisieren. Zuweilen wird die Zusammenstellung der Mittel auf die veränderte Ausgangsposition angepasst. Danach erfolgt eine erneute Urinuntersuchung.