„Only the tissue knows,
the tissue will never forget.“
R. Becker Osteopath (1991)

Osteopathie ist ...

  • eine manuelle Ganzkörpertherapie.
  • eine Medizin, eine Bewegungswissenschaft die sich manueller Techniken zur Diagnose und Behandlung bedient mit dem Ziel die mechanisch-strukturellen und chemischen Vorgänge im Organismus zu verbessern.
  • ein generelles Konzept zum Auffinden, Interpretieren und Behandeln von Bewegungsverlusten.

Jedes Gewebe im menschlichen Körper kann von „Läsionen“ (Bewegungsverlusten) betroffen sein. Jeder Bewegungsverlust verursacht eine Ursache-Folge-Kette. Jede osteopathische Läsion beinhaltet eine Minderdurchblutung.

Die Osteopathie umfasst drei große Teilbereiche:

Der Osteopath berücksichtigt die Verflechtung der Teilbereiche und behandelt mit dem ganzheitlichen Therapieansatz den Patienten und seinen Bewegungsverlust – keine Krankheiten!

Die Osteopathie ist eine Ergänzung und ersetzt keine andere Medizin.

„Wenn Sie einen Menschen behandeln, dann informieren Sie den 
Organismus und lassen den Organismus sprechen!“ (J.P. Barral D.O.)

Die Ausbildung zum Osteopathen erfolgt an privaten Osteopathie-Schulen. Sie kann als 5-jähriges Vollzeitstudium (nach Abitur) oder berufsbegleitend über 4-5 Jahre gewählt werden.
Das berufsbegleitende Studium richtet sich an Ärzte, Heilpraktiker und Physiotherapeuten und erfordert bis zum Abschluss der Ausbildung 1350 Unterrichtsstunden in Wochenendseminaren.

Die Osteopathie gilt in Deutschland als Heilkunde und darf nur von Ärzten und Heilpraktikern eigenständig ausgeübt werden.

Wer nicht einer dieser Berufsgruppen angehört und die Osteopathie praktizieren möchte, benötigt die Anordnung eines Arztes oder Heilpraktikers.