Neuroathletik Training

Verbindung von Neurowissenschaft und Bewegung

Bewegung beginnt im Gehirn

Die Neuroathletik ist eine Therapieform , die den Körper aus einer erweiterten Perspektive betrachtet.  Denn jede Bewegung, jede Haltung und auch jede Schmerzreaktion wird im Gehirn gesteuert. Muskeln, Gelenke und Faszien führen lediglich aus, was das Nervensystem vorgibt.

Häufig sind Beschwerden nicht allein durch strukturelle Probleme erklärbar. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Instabilität oder anhaltende Muskelspannung entstehen oft dann, wenn das Gehirn Bewegungen als „unsicher“ bewertet. In solchen Fällen aktiviert es Schutzprogramme – beispielsweise in Form von erhöhter Spannung oder Schmerz. Genau hier setzt die Neuroathletik an.

Grundlage der Therapie sind neurowissenschaftliche Erkenntnisse. Besonders wichtig sind dabei drei Systeme, die unserem Gehirn ständig Informationen liefern: das visuelle System (unsere Augen), das Gleichgewichtssystem im Innenohr und das sogenannte propriozeptive System, also die Wahrnehmung aus Muskeln und Gelenken. Arbeiten diese Systeme nicht optimal zusammen oder liefern unklare Informationen, kann sich das direkt auf die Bewegungsqualität und Belastbarkeit auswirken.

Bei dieser Therapieform steht immer ein Ziel im Mittelpunkt: Ihrem Gehirn mehr Sicherheit zu vermitteln. Denn wenn das Nervensystem Bewegung als sicher bewertet, kann der Körper freier, effizienter und oft auch schmerzärmer arbeiten. Neuroathletik bedeutet daher nicht, „härter“ zu trainieren, sondern gezielter – indem wir die Steuerzentrale unseres Körpers aktiv einbeziehen.

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